Fenster & Türen
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Ausschreibungstext:Geneo
Profilausbildung
Die Profilausbildung muss der freigegebenen Systembeschreibung entsprechen und für den Verwendungszweck geeignet sein. Die Blendrahmen- und Flügelprofile müssen in Richtung des Wärmeflusses mindestens 6 Kammern aufweisen.
Die Funktionskammer muss so dimensioniert sein, dass sie sowohl Verstärkungsprofile mit einer Bautiefe von mindestens 35 mm als auch ge-eignete Thermomodule aufnehmen kann. Die Bautiefe der Fensterprofile beträgt mindestens 86 mm, die Falzüberschlagshöhe beträgt 20 mm beim Flügel und 26 mm beim Blendrahmen. Die Befestigung der tragenden Beschlagteile erfolgt grundsätzlich durch mindestens drei Wandungen aus PVC oder zusätzlich durch eine Stahlarmierung.
Spezielle Elemente sind entsprechend den Richtlinien des Profilherstellers zu armieren. Die systembezogen einzusetzenden Armierungen müs-sen den vorgegebenen statischen Anforderungen genügen. Die Dichtungsprofile müssen auswechselbar sein. Im Eckbereich sind die Dichtungen entweder umlaufend einzuziehen oder dauerhaft dicht miteinander zu verschweißen.
REHAU Verklebung Glas-Flügelrahmen
Größere Elemente sind nach Vorgabe des Systemgebers durch die REHAU Verklebung Glas-Flügelrahmen zu stabilisieren. Dies betrifft z.B. Flügel ohne Armierungsprofile, größere Flügel oder auch größere Flügel in Verbindung mit schmalen Ansichtsbreiten der Flügelprofile. Die Verklebung hat partiell zu erfolgen, das Verkleben direkt auf dem Glasrandverbund ist ausgeschlossen. Die verklebten Scheiben müssen im Falle einer Sanierung austauschbar sein.
Rahmenverbindungen
Die Rahmenverbindungen müssen eine ausreichende Festigkeit, Steifigkeit und Dichtheit aufweisen. Die einwandfreie Funktion des Fensters ist sicherzustellen. Für geschweißte Rahmenverbindungen aus PVC-U-Profilen gilt die Richtlinie DVS 2207, Teil 25. Die Schweißnaht ist im Nut-Scherverfahren zu bearbeiteten. Alternativ können die Rahmenverbindungen im REHAU-Konturschweißverfahren ausgeführt werden. Die Schweißungen müssen ohne besonderen Materialzusatz homogen ausgeführt und sauber verarbeitet werden. Sprossen und Kämpfer sind mechanisch zu verbinden oder einzuschweißen. Für mechanische Rahmenverbindungen ist die Eignung nach der ift-Richtlinie „Prüfung von mechanischen und stumpf geschweißten T-Verbindungen bei Kunststofffenstern“ nachzuweisen.
Entwässerung
Blendrahmenentwässerung und Dampfdruckausgleich im Glasfalz sind entsprechend den Verarbeitungsrichtlinien des Profilherstellers vor-zunehmen. Der Wasserablauf muss über eine separate Entwässerungskammer nach außen erfolgen. Der Dampfdruckausgleich des Glasfalzes ist unbedingt vorzunehmen. Auch hier sind Systeme mit einer separaten Vorkammer vorzuziehen. Wasseraustrittsöffnungen sind grundsätzlich vor direktem Windeinfall durch Kunststoffabdeckkappen zu schützen. Es ist darauf zu achten, dass der Wasseraustritt nicht durch Fensterbänke, Bodenplatten oder dergleichen behindert wird. Eine kontrollierte Wasserabführung muss gewährleistet sein.
Oberfläche/Farbgebung
Die Deckschicht muss farb- und lichtecht sowie witterungs- und alterungsbeständig sein. Nach 5000 h Laufzeit (Wendelauf) im Xenontestgerät 450 mit Zyklus 102/18 darf die Farbänderung nicht mehr als Stufe 4 des Grau-Maßstabes nach ISO 105-A03 betragen.
Die Oberfläche kaschierter Profile muss aus farbstabiler, strukturierter Acrylfolie mit PVC-Trägerschicht bestehen, die homogen mit dem Grund-körper aus modifiziertem PVC-U verbunden ist, ohne die Schweißfestigkeit zu mindern. Sie muss erhöhten Schutz gegen Abrieb und mechanische Beschädigungen sowie eine hohe Kratzfestigkeit bieten.
Des Weiteren ist zur farblichen Gestaltung die Lackierung der Oberflächen mit dem Lacksystem REHAU Acryl II möglich.






